Die absolute Stärke des Varisaturator liegt meiner Meinung nach im subtilen und nur mässigem Verdichten und Anreichern von Einzelsignalen aber vor allem auch Gruppen- und sogar Summensignalen. Hier spielt er gerade durch seine Feinfühligkeit seine Stärken aus. Ein extremer Klangverbieger oder gar Verzerrer ist er nicht und soll er ja auch gar nicht sein.

Wie es jedoch aber eben auch oftmals so ist bei Anreicherungs- und Sättigungseffekten, die den Signalen eine gewisse Klangfarbe hinzufügen sollen und derer es in der Hardwarewelt ja auch unzählige gibt, kann der Sound bei dem einen Signal mal haargenau passen und bei einem anderen wieder überhaupt nicht – hier hilft nur ausprobieren. Solange man aber nur eine leichte Sättigung dazufährt, wertet er sehr viele Signale eindeutig auf und tut genau das, was sein Name vermuten lässt, sehr gut. Ein grosser Vorteil ist es ausserdem, dass es zwei getrennt regelbare Frequenzbänder gibt. Hierdurch sind verschiedenste Kombinationen möglich, was das Plugin sehr vielfältig einsetzbar macht. Unverzichtbar wurde für mich zum Beispiel schnell die Möglichkeit, den Bassbereich bestimmter Signale weniger anzuzerren oder zu sättigen, aber die Mitten und Höhen durchaus etwas kräftiger reinzufahren. Das Experimentieren mit der Crossoverfrequenz lässt dabei regelmässig Aha-Erlebnisse aufkommen, wenn man genau den richtigenEinsatzpunkt gefunden hat.

 

Download: Demoversion

Preis(e)

50,- US-Dollar, zu beziehen über Voxengo.com als Download, Registrierung via Seriennummer.

Link: Voxengo