Mixer

Wie in Omnisphere hat man auch in Trilian die Möglichkeit sowohl Einzelpresets, als auch sogenannte „Multis“ zu laden. Die Einzelpresets bestehen aus zwei Layern (A und B). Die Multis bestehen aus bis zu 8 einzelnen Layern, die sich auf der „Multi“-Oberfläche einzeln laden und bearbeiten lassen. Hier hat man typische Mischpult-Controller Level, Mute, Solo, Pan und AUX zur Verfügung. Auf der genannten Oberfläche findet man eigene Oberflächen für Effekte, die die vier AUX-Wege und die Masterkanäle für das Multi beherbergen.

Live

Die Oberfläche „LIVE MODE“ ist ein klasse Feature. Bereits in Omnisphere konnte man den Live Mode z.B. in Live-Situationen oder beim Komponieren nutzen. Er erlaubt es bis zu acht Parts vorzuladen, um zwischen ihnen ohne Ladezeit umzuschalten. Hierbei hat man die Möglichkeit per MIDI CC oder Program Change umzuschalten. Es lassen sich also Parts wie z.B. Artikulationen per MIDI während des Spiels auswählen. Die große Beschriftung und die farbliche Hinterlegung der Parts hilft den Überblick zu behalten. Ein „Dual Live Mode“ erlaubt es, mit zwei MIDI-Controllern zu arbeiten. Einer ist für das Umschalten der Parts verantwortlich, während der andere nur zum Spielen der Noten fungiert. Diverse erweiterte Einstellungen erleichtern die Anpassung.

In der „STACK MODE“ Oberfläche lassen sich Splits, Layer, Crossfades für bis zu acht Parts auf einmal erstellen. Spectrasonics bringt als Beispiel hierfür die Aufnahme einer Multi-Part Performance, für die nur eine einzige MIDI-Spur benutzt wird. Der Stack Mode ist also die Alternative zum Live Mode, wenn es um aufgesplittete Tastatur-Layouts oder Layer-Sounds geht. Die Verteilung der Layer ist flexibel über die gesamte Bandbreite der MIDI Noten möglich, inklusive Umschalten bzw. Crossfade per MIDI CC.

Da der Stack Mode mehrere Patches simultan benutzt, benötigt man unbedingt einen kraftvollen Rechner. Die Mindestvoraussetzungen für Trilian sollten unbedingt eingehalten, oder übertroffen werden. Dann steht der Performance nichts im Wege.

Ein wirklich ausführlicher „Reference Guide“, auf HTML basierend, ist in Trilian als Ersatz zu Staub fangenden Handbüchern enthalten und wird immer aktuell gehalten. Hier sind auf hunderten Seiten alle Funktionen von Trilian ausführlich und bebildert erklärt. Eine Suchfunktion ist für die schnelle Hilfe, genauso wie ein Druckfunktion integriert. Registrierte Benutzer finden demnächst kostenlose Tutorial Videos zu Trilian auf der Webseite von Spectrasonics.

Wirklich klasse ist, wie schon bei Stylus RMX und Omnisphere die Klangbearbeitung mit den oben bereits erwähnten Effekten, sowie Multichannel Mixing zwischen Mikrofon und Amp und Direkt-Out sind bei jedem Bass möglich.

Acoustic Bass