Im Test: Wusik – Wusikstation

Ein Underdog unter den Sample-Playern?

Aufmerksam wurde ich auf die Wusikstation erstmals, als diese vor einigen Jahren als Special Edition – ich denke es war noch die Version V1 – auf der Heft-DVD einer einschlägigen Englisch sprachigen Zeitschrift enthalten war. In meinem Portfolio ständig in Verwendung habe ich sie aber erst seit der Version V5.86 (erschienen etwa Anfang September 2009) und nun in der vor Kurzem erschienenen Version V6.

Zumindest im deutschsprachigen Raum fristet die Wusikstation in den einschlägigen Foren anscheinend aber ein eher bescheidenes Dasein als „Underdog“ unter den Sample-Playern. Zu Unrecht, wie ich meine und ich möchte mit meinem Beitrag der geneigten PlugIndex-Leserschaft einige der wesentlichen Eigenschaften und Leistungsmerkmale dieses PlugIns näher bringen.

WilliamK – meines Wissens nach der (Chef-)Entwickler der Wusikstation – beschreibt diese als „sample-based synthesizer“ mit der Möglichkeit, verschiedene Soundformate zu laden.

Für ein Synthesizer-PlugIn fehlen mir, auch wenn der Schwerpunkt eher auf Synthesizer typischen Sounds liegt, aber schon das gewisse „Handling“ und auch eine gewisse Abgrenzung hinsichtlich der Features, des Sampleangebotes (z.B. hier an die 10.000 WAV- und andere Files) und der Architektur. Die Wusikstation ist aber auch weit mehr als ein simpler Sample-ROM-Player und lässt sich von den Features her vielleicht eher mit einer Workstation vergleichen.

Installation

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Von: Robert Wagendorfer am 14. Mai 2010 um 09:50