Das Vst-Plugin Zebra aus dem Hause u-he, hier nun in der Version V2.3, überzeugt schon seit längerem eine wachsende Fangemeinde, wie auch ein Blick in den entsprechenden Foren zeigt. Konzept: Zebra ist ein kabelloser modularer Synthesizer.
Es stehen sehr viele verschiedene Synthesearten/Klangmanipulationen zur Verfügung, die man nach Lust und Laune einsetzen kann. Man kann bspw.additive Synthese mit Phasenverschiebung und Frequenzmodulation kombinieren. Oder man kann den Aufbau des analogen Lieblingssynthezisers nachbauen. All das passiert mit intuitivem drag-and-drop ohne das Interface mit unnützen Kabeln, Diagrammen oder Grafiken voll zu stopfen. Zebra bleibt immer aufgeräumt, ruhig und benutzbar.
Wesentliche Neuerung lt. Hersteller:
Öffnet man Zebra z.B. in Cubase, neigt man zunächst zur Unterschätzung. Ein im positiven Sinn eher minimalistisch gehaltenes, dunkles GUI. Das Konzept dahinter besteht darin, enorm viele Optionen und Features anzubieten ohne den Benutzer mit den komplexen Zusammenhängen zu konfrontieren. Zebra zeigt immer nur den Level an Komplexität, der für einen bestimmten Sound nötig ist, aber nicht mehr. Das Layout wurde so konzipiert, dass man immer nur das sieht, was man im Moment auch benötigt, außer man möchte mehr sehen.
Über die Schaltknöpfe „Perform, „Synthesis“ und „Presets gelang man eine Ebene tiefer ins System, je nachdem, was man gerade bearbeiten möchte. Zudem wird im unteren Drittel noch ein weiteres unabhängig umschaltbares Fenster angeboten. Hier kann der Anwender von links nach rechts zwischen Global FX, More Osc 1-4, More FMo, Multistage EG, XY-Assign, ARP-Control und Enjoy auswählen. An Effekten stehen Phaser, Chorus, Delay, EQs, Kompressoren, Ringmudulatoren und Waveshapping zur Verfügung. Schön gelöst ist die Möglichkeit, das VST-Fenster an seine eigenen Bedürfnisse durch verschiedene vorgegebene Größen anzupassen.
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