Seit Update 1.2.0n ist Trilian voll 64bit fähig unter Mac OSX. Das Laden von Presets dauert mit einem halbwegs aktuellem Rechner nur einen kurzen Augenblick, wobei das natürlich auch vom gewählten Instrument abhängt. Ein Preset mit Sounds des Chapman Stick mit 1148,9MB kann schonmal 15-20 Sekunden brauchen um vollständig geladen vorzuliegen. Es gibt noch ein paar weitere Presets mit über 2GB Samples. Der tatsächliche RAM-Verbrauch jedoch liegt deutlich darunter. Es sei jedoch empfohlen einen Rechner mit mindestens 2GB RAM zu besitzen. 4GB oder mehr wären ideal. Viele der E- und Synth-Bass Presets verbrauchen jedoch oft nur 2stellige Mengen RAM und sind fix und meist ohne Wartezeit geladen.

Sucht man im Multi Browser, sollte man „Preview Load“ aktivieren. Hat man seinen Basssound gefunden kann die vollwertige Version des Presets geladen werden. Wem weniger Variationen reichen (z.B. bei einem schwächeren Rechner), der kann eine „Lite Version“ aller Presets laden.

Während unseres Tests gab es keinerlei Abstürze oder Probleme mit Trilian. Lediglich in einer frühen Version des Plugins gab es teilweise Probleme mit wiederkehrender Authorisierung beim Laden des Plugins, was mit einem der letzten Patches sofort behoben wurde.

Die Sounds insgesamt sind alle wirklich klasse und für so gut wie alle Musik-Genres nutzbar. Wer sich mit der MIDI-Programmierung, insbesondere von Bass-Patterns, ein wenig auskennt wird hier sehr schnell zu professionellen Ergebnissen kommen. Aber auch Neulingen in der Welt der virtuellen Bass-Instrumente eröffnet Spectrasonics mit seiner intuitiven Oberfläche und einer Fülle von Funktionen eine Menge Möglichkeiten. Auf den ersten Blick mögen diese einen förmlich erschlagen, aber ein Blick in das wirklich gute Manual („Reference Guide“) und kreatives Ausprobieren werden einen schnell in Trilian heimisch fühlen lassen.

Soundbeispiele