Simple

Die Bedienoberflächen (ja, es sind mehrere!) von Alchemy sind in Tabs unterteilt. Zunächst lässt sich einmal zwischen „Simple“ und „Advanced“ Modus umschalten, um entweder eine schlanke Oberfläche mit den wichtigsten Synthesizer-Funktion, oder Zugriff auf alle erweiterten Funktionen zu erhalten. Ideal für Live-Situationen, oder wenn mehrere Instanzen gleichzeitig von Alchemy auf dem Bildschirm genutzt werden sollen.

Im Advanced Modus entfaltet Alchemy seine ganze Pracht an Funktionalitäten. Hier erhält man Zugriff auf alle Klangquellen, sowie deren Parameter. Selbst in diesem Modus zeigt Alchemy wirklich nur die Funktionen an, die aktiviert sind um so dennoch aufgeräumt zu wirken.

Die neben der Bezeichnung „Source“ zu findenden Buttons geben direkten Zugriff auf die 4 Klangquellen, sowie einen „ALL“-Tab, in dem sämtliche Parameter zu finden sind, die alle Klänge betreffen.

Vom „ALL“-Tab aus lassen sich bereits die vier Klangquellen auswählen und erste Parameter wie Lautstärke, Tuning und Pan einstellen. Rechts daneben findet sich die Morph-Zuordnung im XY-Pad, welches weiter unten grafisch dargestellt ist. Neben den Morph-Poties finden sich zwei Filter, die das Ausgangssignal bearbeiten. Noch einmal rechts daneben finden sich „Master“-Parameter für die letzten Veränderungen am Ausgangssignal, bevor es dann direkt in die Hostapplikation wie Logic oder Cubase geht.

Simple ALL-Tab

Mittig finden sich weiterhin die Modulationseinstellungen, wo sich diverse Modulationsziele angeben und deren Intensität einstellen lassen. Ebenso mittig sind auch die LFOs, Hüllkurven, Sequencer, usw. zu finden. Bei den Hüllkurven wird die altbekannte „AHDSR“-Schaltung (Attack, Hold, Decay, Sustain, Release) genutzt, wie man sie von vielen anderen Synths bereits kennt.

Weiter unten finden sich dann noch einmal drei Tabs. „PERFORM“ sagt eigentlich schon alles. Hier lässt sich an 8 frei belegbaren Poties herrlich live (und auch im Homestudio) der Sound so richtig schön verbiegen. Daneben finden sich zwei X/Y-Pads, deren Belegung man zwischen beiden Pads einstellen kann. Schlussendlich finden wir ein Remix Pad, welches stark an das Pad vom KORE Player von Native Instruments erinnert. Das Konzept ist ja auch gut und passt auch sehr gut zu Alchemy. Lässt sich hier doch herrlich mit X/Y-Controllern oder der Maus am Sound morphen. Direkter Zugriff zu den AHDSR-Reglern des Hüllkurvengenerators dürfen natürlich nicht fehlen.

Perform