Kurzreview: Fuzzpilz – Oatmeal Free VSTi

„Haferbrei“ für’s VST-Portfolio

Der Oatmeal (zu deutsch Haferbrei, -mehl, -flocken) hat seit Erscheinen seiner Erstversion schon „einige Jährchen auf seinem Buckel“. Hinsichtlich seiner Features spielt er aber nach wie vor in der Freeware-Oberliga.Die beiden Oszillatoren verfügen jeweils über Standardwellenformen und über ein umfangreiches Kontextmenü zum Erstellen eigener Wellenformen. Ein zuschaltbarer Rauschgenerator, FM, HardSync und Pulsweitenmodulation, 2 Filter (seriell oder parallel, 5 Filtertypen), 2 LFOs sowie Amp-, Filter, Pitch-Envelope und Unisono ergänzen diese Sektion.

Zur weiteren Klangbeeinflussung verfügt der Oatmeal über eine umfangreiche Effektabteilung mit Reverb, Delay, Chorus, Distortion und Equalizer. Ebenso umfangreich hinsichtlich der Funktionen ist der Arpeggiator mit seinen Pattern- und Chord-, Quantisierungs- und Verlaufsmodi.

Ein automatisierbares X/Y-Pad, Midi-Routing, die Möglichkeit, Patches und Banks zu laden und zu speichern sowie verschiedene Random-Funktionen (z.B. Panning) machen den Oatmeal zu einem sehr komplexen und gut klingenden Freeware-Synthesizer-Plugin für alle Genres gleichermaßen.

Soundbeispiel

Oatmeal

Preis(e)
Freeware

LinkFuzzpilz

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Von: Robert Wagendorfer am 13. August 2010 um 18:15