| Review: SCARBEE JAY-BASS |
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| Plug-in Reviews |
| Geschrieben von: Th.Wilken / PI-Redaktion |
| Samstag, 13. Februar 2010 um 23:04 Uhr |
| In Zusammenarbeit mit dem bekannten Bassisten und Sampleproduzenten Thomas Scarbee hat NI eine Serie von berühmten Bässen gesampelt und durch ein spezielles Kontakt-Script nuancenreich abgebildet. Man hat die Wahl zwischen derzeit 5 Soundsets:
Die Versionen ohne Zusatz bieten den E-Bass per DI-Box aufgenommen (also trocken und unverfälscht); die Ampedversionen bieten hingegen verschiedene Ampsimulationen. Die Amped-Versionen umfassen ca. 12 GB und sind deswegen nur als DVD-Versionen erhältlich. Installation: Die Installation verläuft wie bei NI üblich reibungslos. Die Software downloaden, der Installation folgen und anschließend über das NI Service-Center die Software registrieren. Beachten sollte man, dass bei einer 1000DSL-Leitung der Download bei mir 5 Stunden dauerte. Hier sollte man, wenn vorhanden, auf die DVD-Version zurückgreifen. Rund 2,3 GB mit über 6000 Waves-Samples ist auf der Festplatte hierfür zu reservieren. Eine englischsprachige Bedienungsanleitung kann auf der entsprechenden Seite bei NI runtergeladen werden. Wichtig: Die Software benötigt entweder den Kontakt-Player 4, den es als kostenlosen Download bei NI gibt oder er reiht sich als Soundset in Kontakt 4 ein. Nach der Installation präsentiert sich die Oberfläche recht aufgeräumt und unspektakulär. Über das Perform-Fenster kann z.B. das Player Profile geladen werden. Es stehen die Stile:
Mit diesen Profilen hat man die Auswahl auf die Bundlagen, die der virtuelle Bass spielt. Im Interface wird die Position der linken Hand angezeigt sowie der gegriffene Bund auf dem Griffbrett. Im Perform Fenster finden sich auch die Bereiche: FxPresets, EQ, Vibrato, Release, Chords, Alternation, Controllers, Help und About. So langsam wird es tricky! Denn es ist bekannt, dass Töne von Saiteninstrumente eigentlich nie immer gleich klingen, sondern in Abhängigkeit von Anschlagstärke, Spieltechnik, unterschiedlicher Bundposition etc. recht variabel und verschieden klingen. Ich beschäftige mich mit dem „JBass“ nun seit 14 Tagen jeweils ca. 11/2 Stunden und habe mit dieser Vorgabe meine Probleme. Insbesondere mit der vorgegeben Möglichkeit in Abhängigkeit von der Velocity verschiedene Töne zu erzeugen, gelingt mir nur bedingt kontrolliert. Allerdings. Um in den vollen Genuss aller Artikulationsmöglichkeiten zu kommen, reicht keine 25 bzw 49- Tastatur aus. Sound: Natürlich kann ein auf dem Keyboard gespielter Bass keinen echten Bassisten ersetzen. Gleichwohl überzeugt mich dieser „Bass“ mit einem schönen vollen, druckvollen Bass. Sehr detailreich und nuanciert tönt aus den Boxen. Wunderbar! Und ich gestehe, ich habe im Rahmen dieses Reviews noch nicht die Grenzen dieser Software kennengelernt. Der Käufer muss sich bewusst sein, dass hier sehr viel Übung verlangt wird, um mit einem dann sehr lebendigen und realistischen Bass belohnt zu werden. Soundbeispiele Trockener Jbass mit Stylus im Hintergrund
JBass mit Warmverb als Effekt und Tubeohmsynth im Hintergrund
Was ich mir wünsche: Auf Basis dieser cleveren Technologie einen Fretlessbass!! Da geht bestimmt noch was. Preis: 79,00 €
Kostenloser Kontakt 4 Player oder Kontakt 4 Kontakt 4 Player Systemvoraussetzungen Link: Native Instruments Produktlink: SCARBEE JAY-BASS |
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