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Review: North India Soundpack PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Max Neumann / PI-Redaktion
Donnerstag, 31. Dezember 2009 um 12:35 Uhr

  

Ein bisschen Bollywood gefällig?

Das North India Soundpack (NIS) enthält, wie der Name schon sagt, Sounds von Instrumenten aus dem Norden Indiens. Native Instrument geht so mit der Zeit, da orientalische und in der westlichen Welt eher unbekannte Instrumente, gerade in Film und Musik, Hochkonjunktur haben.

Das Soundpack enthält 30 Instrumente, wobei 10 davon für Native Instruments Reaktor zu sein scheinen (in den Koreplayer geladen, ist ihnen jedenfalls kein Ton zu entlocken).

Nachtrag

Die Drones erklingen nur bei laufender Clock, sprich wenn man auf Play klickt (entweder im Host oder in der Stand-Alone Version des Kore Players). Dies ist so durchaus gewollt - beim Arbeiten innerhalb eines Hosts würden die Drones immer "durchlaufen". Somit funktionieren alle 30 Sounds im Kore Player, man braucht also für diese Sounds keine Vollversion von Reaktor.

Vielen Dank an Nicki Marinic für die freundliche Aufklärung!

 

Drones.jpg

Bild: Drones

Wie auch bei allen anderen Kore-Soundpacks, nutzen die Sounds die Engines der großen Synthesizer von Native Instruments. KONTAKT, REAKTOR, GUITAR RIG und die KORE-internen Effekte.

Die zwei Grundinstrumente der klassischen indischen Musik sind die Sitar, ein Saiteninstrument, welches bestimmt jeder von uns schon einmal gehört hat und die Tabla, eine kleine Doppeltrommel ähnlich der allseits bekannten Bongos. Auch im NIS bilden die Beiden das Grundgerüst. Jeder nur erdenkliche Anschlag der Tabla wurde bis ins kleinste Detail liebevoll gesampled.Dies gilt auch für alle anderen Instrumente. Jedes Saitenrasseln, Klappenöffnen und Pusten ist hörbar und macht den großen, sehr natürlichen Sound der Instrumente aus. Auch verschiedene Anschlagdynamiken wurden fein differenziert aufgenommen.Ebenso stehen neben den klassischen Tonarten, wie Dur und Moll und den Kirchentonarten auch die typisch indischen Tonarten Todi, Purvi, Marva und Bhairav zur Auswahl.

 

Scales.jpg

Bild: Scales

Kore-typisch kann man jeden Sound aber noch über jeweils 8 Regler oder über die Modulationsmatrix im Sound sehr fein, aber auch drastisch ändern.

 

Settings.jpg

Bild: Settings

So bekommt man aus den 20 Instrumenten unendlich viele verschiedene Sounds, die alle sehr professionell, groß und sehr reich klingen.

Aber wie klingen die Instrumente?

Kurz in Worte gefasst: Große flächige Drones, fein angeschlagene melodische Leads und zum jammen anregende natürliche Percussionsounds.

Aber warum Sounds mit Worten beschreiben?

Hier ein paar Soundbeispiele:

Authentic Tabla:

Sitar (small):

TimeTrip:

Authentic Harmonium:

Female Tanpura:

Fazit:

Wer sich die orientalische Welt der nordindischen Instrumente ins heimische Studio holen möchte, ist mit dem North India Soundtrack gut beraten. Man bekommt sehr hochwertige Samples der 20 Instrumente für einen Preis von 69,00 Euro.Das Preis-Leistungsverhältnis ist damit im mittleren Bereich anzusiedeln.

Pro:

  • Sehr genau aufgenommene Samples
  • Einfache Bedienung dank kostenlosem KORE-Player
  • starke Variationen der Instrumente möglich


Contra:

  • 10 der 30 Instrumente scheinen für Reaktor zu sein (siehe Nachtrag)


Preis: 69,00 € (UVP im Online-Shop von Native Instruments)

Größe: 1,84 GB (PC) 2,21 GB (Mac)


Kostenloser Kore 2 Player oder Kore2

Kore 2 Player Systemvoraussetzungen


Link: Native Instruments

Produktlink: NORTH INDIA


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